INFOBRIEF

INFOBRIEF Mai 2016

Made in Brazil - Mehrwert für Kunden in Lateinamerika

In Kooperation mit Fabio Perini Ltda. in Brasilien wurde im November 2015 anlässlich eines Open House die erste in Brasilien gefertigte Langhammer-Palettieranlage präsentiert. Die Anlage wurde eigens für die Anforderungen des südamerikanischen Tissue-Marktes entwickelt. Dabei kommt sowohl eine flexible Robotergruppierung für das Handling von Einzelpaketen und Großgebinden zum Einsatz, als auch „The Wave“: ein Lagenhandlingsystem, das Tissue-Produkte sehr schonend lagenweise auf die Palette absetzt. Im Vergleich zu bislang üblichen Systemen bietet „The Wave“ maximale Effizienz beim Lagen-Handling und einen bis zu 50 Prozent reduzierten Platzbedarf. Prägend für die Bezeichnung „The Wave“ war die Wellenbewegung des Gliederförderbandes unter der Produktlage: die zwei sanft aufeinander zulaufenden Wellen heben die Produkte leicht an, sodass die Carbon-Matten die Lage ohne Widerstand der Produkte sanft unterwandern können.

Langhammer-Geschäftsführer Enrico Pes: „Wir haben uns mit den Bedürfnissen der Kunden in Südamerika in den vergangenen Jahren intensiv auseinander gesetzt. Dabei haben wir festgestellt, dass eine simple Bedienung der Anlagen, eine produktschonende und flexible Handhabung der Produkte entscheidende Merkmale sind, worauf Kunden großen Wert legen. Viele Kunden setzen in ihren Werken nicht nur Standardpaletten ein, es werden auch übergroße Paletten für die interne Logistik eingesetzt. Unser Lagenhandlingsystem „The Wave“ ist in der Lage, sowohl Standardformate, als auch Großformate mit bis zu 1700 x 1700 mm Größe zu verarbeiten. Dadurch rechnet sich die Investition erheblich schneller. Von höchster Wichtigkeit: die Umstellung geschieht auf Knopfdruck - simpel und schnell - ohne Formatteile wechseln zu müssen.“


Langhammer kommt an in Lateinamerika

Filippe Dalponte, Bereichsleiter für Langhammer bei Fabio Perini in Brasilien: „Die Nachfrage der lateinamerikanischen Kunden nach Produktivität und konstantem Marktwachstum war Basis für diese neue Entwicklung. Das stete Bemühen, die Zeichen der Zeit und den Anspruch des Marktes rechtzeitig zu erkennen, war die Initialzündung für Fabio Perini und Langhammer, das Projekt schnellstmöglich zu starten und gemeinschaftlich einen neuen Roboter zu fertigen, wie ihn lateinamerikanische Kunden so noch nicht gesehen haben. Das Palettier-System komplett in Brasilien zu fertigen, war eine Herausforderung und die Technologie und das Know-how von Eisenberg nach Joinville zu übertragen, erforderte große Anstrengungen von beiden Teams. Dieses erfolgreiche Projekt war der Beginn von weiteren und wird unseren Kunden die Möglichkeit eröffnen, deutsche Technologie zu erwerben - mit aller wirtschaftlicher und technischer Unterstützung eines sehr angesehenen einheimischen Herstellers.“


Ausbau der 3D-Software für den Vertrieb

Seit mehr als fünf Jahren haben wir für unsere Kunden bereits eine 3D-Software erfolgreich im Einsatz. Für unsere Kunden bedeutet dies einen Mehrwert an technischen Lösungen. Gerade bei Anlagen mit mehreren Ebenen ist die Verständlichkeit im Hinblick auf Materialfluss, Zugänglichkeit, Bedienerfreundlichkeit und dem immer wichtiger werdenden Aspekt der Arbeitssicherheit sehr viel stärker gegeben. Immer mehr Kunden bilden mittlerweile ihre Produktionshallen einschließlich aller Installationen in 3D ab. So können virtuelle Rundgänge und, bei der Planung von Neuanlagen, Kollisionsprüfungen durchgeführt werden. Unsere Software ist mit vielen anderen Softwares kompatibel, was den Export und den Austausch von Dateien enorm erleichtert. Selbst die Ableitung zu Autocad in 2D ist problemlos machbar. Für unsere Kunden sichert diese Software entscheidende Vorteile: u.a. enorme Zeitersparnis, da nur ein Layout ausreicht, um alle Ansichten möglich zu machen - und das bei gleichzeitiger Eignung als Präsentationstool.

Somit ergeben sich folgende Vorteile und zusätzliche Möglichkeiten:

  • Innerhalb kürzester Zeit können 3D-Layouts erstellt werden - mit Hilfe von einfachen Blockbausteinen und der Eingabe weniger Parameter
  • Immer mehr Detailansichten unserer Anlagen können erarbeitet werden - dies ermöglicht das Erstellen von eigenen Werbematerialien bis hin zu eigenen Animationsfilmen


Interview mit Roland Fuchs


Zum 01. Januar 2016 wurde die Geschäftsführung der Langhammer GmbH um Roland Fuchs (46) erweitert.

Verantwortlich für die Bereiche Auftragsbearbeitung, Produktion und Einkauf, unterstützt er ab sofort das erfolgreiche Wirken des langjährigen Geschäftsführers
Enrico Pes. Gemeinsam mit dem neuen erfahrenen Mitarbeiter ist die Langhammer GmbH somit für die gestiegenen Anforderungen des Marktes perfekt gerüstet.

Frage: Herr Fuchs, wie haben Sie den Start bei Langhammer erlebt?
Roland Fuchs: Von Beginn an habe ich eine Offenheit und Unterstützung im ganzen Team erlebt. Mir macht es Freude, täglich zur Arbeit zu kommen und den Kontakt zu den Mitarbeitern zu pflegen. Es gibt viel zu tun und ich erfahre einen hohen Vertrauensvorschuss, was mich darin bestärkt, die Herausforderungen als Team und mit strukturiertem Arbeiten zum Erfolg zu bringen.

Frage: Welche Aufgaben und Ziele stehen hierbei im Fokus?
Roland Fuchs: Meine Erfahrungen aus 30 Jahren in der Automobil-Zulieferindustrie helfen mir hier. In diesem Segment wurde kontinuierlich eine sehr hohe Qualität und Produktivität erreicht. Dies gilt es auch bei Langhammer weiter kontinuierlich auszubauen. Eine moderne wirtschaftliche Fertigung sichert uns Wettbewerbsvorteile, indem wir Durchlaufzeiten verkürzen, Arbeitsprozesse vereinfachen und standardisieren. Das Projektmanagement  muss weiter professionalisiert und alle Prozesse kontinuierlich und nachhaltig verbessert werden.

Frage: Was bedeutet das konkret für unsere Kunden?
Roland Fuchs: Für unsere Kunden heißt das im Ergebnis eine noch höhere Qualität unserer Produkte und das bei kürzeren Lieferzeiten, d. h. sowohl für Kunden als auch für uns eine optimale Ausrichtung des Unternehmens für die Zukunft. Von dem Ergebnis werden alle profitieren.

Frage: Und wie kann das erreicht werden?
Roland Fuchs: Um Prozesse mit einer hohen Kundenorientierung zu erreichen, bedarf es klarer Prozessdefinitionen und Verantwortlichkeiten, ein frühzeitiges Reagieren auf Abweichungen und einfache Organisationsmethoden. Dies führt zu stabilen Arbeitsabläufen, aus denen qualitativ hochwertige Produkte entstehen können. Alleine kann das natürlich niemand erreichen. Nur wenn alle Mitarbeiter in Weiterentwicklungen mit eingebunden werden, kann das Ziel erreicht werden. Alle Aktivitäten müssen optimal aufeinander abgestimmt werden - und hier sehe ich uns auf einem sehr guten Weg, gemeinsam die Wünsche unserer Kunden nach Qualität und Individualität sowie Liefertreue optimal zu erfüllen.


Langhammer etabliert Produktmanagement

Kai Andreas Menges
Product Manager

Die besondere Stärke von Langhammer sind individuell auf den Kunden zugeschnittene Automationslösungen für verschiedene Branchen. Als einer der führenden Anbieter von Palettieranlagen stellen wir uns stets den steigenden Kundenanforderungen. Daher haben wir unser Produktmanagement professionell weiterentwickelt, um unser kontinuierliches Wachstum weiterzuführen und unsere Marktposition kontinuierlich weiter auszubauen.

Für unsere Kunden liegen die Vorteile des Produktmanagements auf der Hand: Sie erhalten weiterentwickelte und leistungsfähigere Produkte mit hoher Qualität und optimalem Preis-Leistungsverhältnis. Kundenanforderungen werden schneller umgesetzt und Anlagen effizienter ausgelegt und realisiert. Mit dem professionellen Produktmanagement wollen wir die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und unser Wissen sowie unsere Erfahrungen für unsere Kunden in innovative Ideen umsetzen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Kundenzufriedenheit und zur Stärkung unserer Position am Markt.


SCA investiert in Lilla Edet

Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns SCA machen es erforderlich, die kompletten Anlagen aus dem SCA-Werk in Orléans/Frankreich umzuziehen. Die Verarbeitungslinie wird in diesem Jahr in Lilla Edet in Schweden wieder aufgebaut.

Wir erhielten den Auftrag für die Installation und Anpassungen der Produkt-Förderer an die neuen räumlichen Gegebenheiten. Hierbei handelt es sich um eine komplette Tissue-Linie, unter anderem mit drei Langhammer-Hochleistungspalettierern.

Wir freuen uns über das uns entgegengebrachte Vertrauen, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. SCA erhältin Lilla Edet eine umfassende Umgestaltung und Neuinstallation von weiteren Komponenten - alles komplett aus einer Hand. Dadurch wird SCA für künftige Aufgaben bestens ausgerüstet sein und die entstandenen Kapazitäten voll ausschöpfen können.


Messeteilnahmen 2016

UPAKOVKA in Moskau

Vom 26. bis 29.01.2016 fand die erste Messe des Jahres für Langhammer statt:

Die UPAKOVKA ist das russische Pendant zur deutschen FackPack.

Zahlreiche Aussteller waren vertreten, um dem interessanten russischen Markt die Neuheiten in Sachen Verpacken und Palettieren vorzustellen.


LogiMAT in Stuttgart

Vom 08. bis 10. März 2016 war Langhammer auf der Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss vertreten.

Ein weiteres Mal war die LogiMAT der ideale Treffpunkt für Kunden und Interessierte, um sich über die neuesten Entwicklungen der Branche zu informieren.


PROPAK AFRICA in Johannesburg

Vom 15. bis 18. März 2016 konnten wir auch dem afrikanischen Fachpublikum auf einem Gemeinschaftsstand mit unserem Partner vor Ort Reitech SA die Leistungspalette der Langhammer GmbH vorstellen und näherbringen.